Die Sängerin Ruth Frenk gehört zur Zweiten Generation von Schoáh-Überlebenden und ist ein Musterbeispiel für Engagement und Erinnerungsarbeit. Geboren in den Niederlanden, studierte sie Gesang in New York und kam 1974 nach Konstanz, wo sie eine erfolgreiche Karriere mit jüdischen Liedern begann. Seit 30 Jahren ist sie Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bodensee-Region.
2022 veröffentlichte sie ihre bewegenden Memoiren „Bei uns war alles ganz normal“. Darin erzählt sie von ihrer Familiengeschichte. Sie berichtet über ihr Aufwachsen als 1946 geborene Tochter zweier Holocaustüberlebender und das lange Schweigen in ihrer Familie dazu. Daneben gibt sie Einblicke in ihren künstlerischen Weg und in ihren Einsatz für jüdische Kultur und Erinnerung.
Heute liest Ruth Frenk regelmäßig in Schulen und tritt öffentlich für Dialog und Aufklärung ein.
Erleben Sie einen Abend voller Musik, Geschichte und persönlicher Einblicke.
Eintritt frei – Spenden willkommen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten, die Plätze sind begrenzt!
Die Lesung findet im Rahmen der Christlich Jüdischen Zusammenarbeit 2026 statt. Sie wird durch das Kulturamt der Stadt Forchheim, der VHS des Landkreis Forchheim, den evangelischen Kirchengemeinden Forchheim, dem katholischen Seelsorgebereich Forchheim, Bildung Evangelisch Fränkische Schweiz, der Katholischen Erwachsenenbildung Forchheim und der Stadtbücherei Forchheim ermöglicht.
Veranstaltungsort: Stadtbücherei Forchheim, Spitalstraße 3, 91301 Forchheim
Einlass: 18:30 Uhr
Kontakt: kulturamt@forchheim.de
Karten: Um vorherige Anmeldung wird gebeten, die Plätze sind begrenzt
Veranstalter: Kulturamt Stadt Forchheim
Website: https://forchheim.de
Änderungen vorbehalten. Verantwortlich für den Eintrag ist der jeweilige Veranstalter.